Grundsätzlich setzen wir bei allen Erkrankungen, auch bei denen im Magen-Darm-Trakt, neben konventionellen Verfahren das gesamte Spektrum der Anthroposophischen Therapien ein. Dazu gehören anthroposophische Arzneimittel ebenso wie künstlerische Therapien, Heileurythmie und Physiotherapie. Diese können dem Organismus helfen, seine Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, um so wieder ins Gleichgewicht zu kommen

Außerdem sind äußere Anwendungen aus der anthroposophischen Pflege wie Wickel, Einreibungen und Waschungen sind in diesem Zusammenhang besonders wirkungsvoll.

Bauchwickel Maltherapie
Bauchwickel und Maltherapie haben sich auch bei Magen-Darm-Erkrankungen sehr bewährt.

Erst wenn der "innere Arzt" zu schwach ist, brauchen wir die Hilfe der konventionellen Medizin und setzen dann deren Medikamente sehr gezielt ein. Dazu gehören Antibiotika ebenso wie Kortison oder andere allopathische Arzneimittel. 

Viele Magen-Darm-Erkrankungen haben eine psychosomatische Komponente – das ganze Leben ist unverdaulich geworden. Stress und Ärger schlagen auf den Magen, Zorn lässt die Galle überlaufen, Angst und Nervosität bringen den Darm in Aufruhr, ständige Anspannung wirkt sich auf die "Hochdruckzone" des Darmes aus, wo sich die Divertikel bilden. Deshalb sind auch hier die verschiedenen Therapien aus der Anthroposophischen Medizin so hilfreich – sie haben nicht nur zum Ziel, ein erkranktes Organ wieder gesund zu machen, sondern sie beziehen sich auf den ganzen Menschen, auf die Individualität mit Körper, Seele und Geist.