Die Kunsttherapien - Malen, Plastizieren, Musik - gehören unverzichtbar zur Anthroposophischen Medizin, weil sie die Eigenaktivität des Patienten fördern und durch das  kreative Handeln heilsame Prozesse anregen. Die Auseinandersetzung mit Ton, Holz oder Stein, mit Farbe, Form und Klang lässt anders wahrnehmen, hören, sehen und fühlen.

Für alle künstlerischen Therapien ist keine bestimmte Begabung erforderlich. Es geht nicht um einen ausgefeilten musikalischen Vortrag oder eine perfekte Zeichnung, eine kunstvolle Skulptur. Vielmehr kommt es darauf an, den künstlerischen Prozess, das eigene kreative Tun und den dadurch ermöglichten Dialog zwischen Innen und Außen, Nähe und Distanz zu erleben. Das ist auch vermeintlich unmusikalischen oder zeichnerisch und gestalterisch unbegabten Menschen möglich.

Kunsttherapie
Kreiden Musiktherapie Plastizieren
Die verschiedenen Kunsttherapien – Malen, Plastizieren, Musik – sind unverzichtbarer Bestandteil der Anthroposophischen Medizin.

Oft wächst die Motivation für die Kunsttherapien im aktiven Tun. Ist eine bestimmte Schwelle einmal überwunden, ist im Erleben bewusst geworden, wie befreiend, beseelend und stärkend kreative Kräfte wirken, entdecken viele Patienten in der langfristigen Wiederholung der künstlerischen Aktivität eine wichtige Gesundheitsquelle und Bewältigungsstrategien für ihr weiteres Leben.

Alle Therapien werden von Kunsttherapeuten begleitet. Sie geben auch Hilfestellung, wenn es mal nicht mehr weiterzugehen scheint oder wenn während der Therapie Probleme auftauchen.